Panorama des Rieder Hauptplatzes
Panorama des Rieder Hauptplatzes

Am 22.08.15 war mein zweiter Wettbewerb angesagt. Ich hatte hierbei einen 5km Lauf geplant um dabei meine Zeit vom Wald und Wiesen Lauf im Wiener Prater zu bestätigen oder zu verbessern. Angemeldet habe ich mich also für den 5km Lauf, jedoch habe ich mir am Tag vor dem Wettbewerb die Ausschreibung nochmals durchgesehen und bemerkt, dass dieser Lauf als Frauenlauf bezeichnet wurde. Naja ich wollte ja nicht der einzige Mann unter all den weiblichen Läuferinnen sein. Beim Herrenlauf betrug die Distanz 10km. Ich habe mir ein Herz gefasst und bei der Startnummerabholung habe ich mit den Worten, „Ich glaube ich habe mich für den Mädchenwettbewerb angemeldet“ das Eis gebrochen. 😀 Selbstverständlich konnte ich mich vor Ort auf die Herrendistanz von 10km ummelden.

Startbogen des Rieder Stadtlauf
Startbogen des Rieder Stadtlauf

Der Start des 10km Laufs war um 17:00, ich hatte also noch genügend Zeit mir die letzten Aufbauarbeiten  anzusehen und auch einen Teil der Strecke abzugehen. Was mich verwundert hat bzw. von mir nicht erwartet wurde, war die durch und durch professionelle Herangehensweise des Veranstalters an diesen Lauf. Viele freiwillige Helfer und auch ein nettes Rahmenprogramm. Es gab sogar eine Labstation mit Wasser auf der Strecke. Ich dachte mir nur wozu dies bei einem 5km und 10km Lauf notwendig sei. Naja an dem sehr sonnigen Tag war ich dann während des Laufens sehr froh über diese vorausschauende Art des Organisationsteams. 😀

Top motiviert
Top motiviert

Sogar einen Pacemaker gab es, welcher mit einem Pace von 5:30min/km laufen sollte. Ich habe mal versucht mich an diese Truppe anzuhängen, jedoch konnte ich die 5min/km nicht halten. 😀 Hier ist wohl Vertrauen in den eigenen Körper oder die eigene GPS Uhr besser. 😉 Das Starterfeld war überschaubar mit rund 300 Startern und somit kam ich beim Startschuss in die Verlegenheit viel zu rasch zu laufen. Nach den ersten paar 100m hat sich das Führungsfeld auch gut abgesetzt und ich hatte ausreichend Platz. Jedoch machte sich der rasante Start bemerkbar hochfrequente Atmung – dadurch trockener Mund – Angst die 10km nicht zu schaffen – doch warte, zum Glück gibt es da eine Labestation. 😀

Nur nicht stolpern
Nur nicht stolpern

Hier habe ich für den Halbmarathon in der Wachau schon mal gelernt, dass das Trinken oder Mund anfeuchten im Lauf nicht so einfach ist. Ich habe es sogar mal geschafft meine Lungen mit Wasser zu füllen. 😀 Danach habe ich nicht mehr probiert zu trinken sondern habe nur meinen Mund befeuchtet. Meine Chance am Wasser zu ertrinken war einfach zu hoch. 😀 Die Bergabstrecken am Hauptplatz habe ich versucht rascher zu laufen und dabei Vorteil aus der POSE Technik zu erhalten. Ich habe meine Lauftechnik noch nicht umgestellt, versuche aber im Training hier immer wieder meinen Körper auf diese Technik zu programmieren. Letztendlich habe ich es geschafft die 4 Runden und die 10km in einer für mich passablen Zeit von 55:11 Nettozeit zu absolvieren. Die Veranstaltung ist meiner Ansicht nach sehr nett, wunderbar organisiert und einen Tagesausflug mit einen 10k Lauf vermutlich auch 2016 wert.

Fotos: ©Sabine Richter

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